Als der erste und möglicherweise wichtigste Schritt erscheint die Übernahme von Verantwortung für Kinder, die herausfordern, die Schwierigkeiten machen, weil sie Schwierigkeiten haben. Indem man sich als Lehrer/in dieser Verantwortung bewusst stellt, wird man sich auf die Suche nach Wegen begeben, die dem Kind in seinen begrenzten Verhaltensmöglichkeiten und seiner (wahrscheinlich) beeinträchtigten emotionalen und sozialen Wahrnehmung helfen.
Ein Teil dazu kann die Vernetzung und Reflexion mit Kolleginnen und Kollegen sein, was dazu beiträgt, dass man aus den vier Wänden der Klasse heraustritt, eigenes Handeln reflektiert und Feedback erhält. In manchen Schulen hat diese Feedbackkultur dazu geführt, dass es tägliche/regelmäßige Runden gibt in denen die Ereignisse des Schultages besprochen werden, u.U. nach Lösungen für Schwierigkeiten gesucht werden, um selbst Hilfe zu erhalten und Hilfe für betroffene Kinder zu finden/besprechen/suchen.
© Germany