Grenzen/Regeln haben für Menschen (nicht nur verhaltensauffälligen) grundlegende Bedeutung. Sie klären Spielräume, geben Aufgaben, schützen vor Übergriffen, zeigen Werte und Orientierung.
Dabei sollte man einige Grundlagen beachten, um diese Regeln/Grenzen auch Wirkmächtigkeit zu verleihen. Als Hintergrund sei auf Erkenntnisse der Neuropsychologie verwiesen, die aufzeigt, dass Lernen nicht auf Einzelfakten, sondern auf dem Erkennen und Überprüfen von Regeln beruft. Es geht also um die Gemeinsamkeit und Grundlage von Einzelheiten, die uns auf das größere Ganze schauen lässt. Dies spielt sich beim Erlernen von grammatikalischen Regeln ebenso anwenden, wie bei sozialen Regeln (es sei hier insbesondere auf Manfred Spitzer und seine großartige Sendereihe Geist und Gehirn verwiesen z.B. http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1213783033707.xml).
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