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Klare Regeln/Grenzen

Grenzen/Regeln haben für Menschen (nicht nur verhaltensauffälligen) grundlegende Bedeutung. Sie klären Spielräume, geben Aufgaben, schützen vor Übergriffen, zeigen Werte und Orientierung. 

Dabei sollte man einige Grundlagen beachten, um diese Regeln/Grenzen auch Wirkmächtigkeit zu verleihen. Als Hintergrund sei auf Erkenntnisse der Neuropsychologie verwiesen, die aufzeigt, dass Lernen nicht auf Einzelfakten, sondern auf dem Erkennen und Überprüfen von Regeln beruft. Es geht also um die Gemeinsamkeit und Grundlage von Einzelheiten, die uns auf das größere Ganze schauen lässt. Dies spielt sich beim Erlernen von grammatikalischen Regeln ebenso anwenden, wie bei sozialen Regeln (es sei hier insbesondere auf Manfred Spitzer und seine großartige Sendereihe Geist und Gehirn verwiesen z.B. http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1213783033707.xml).

  • Klare und leicht verständliche Botschaften geben:
    Ich möchte, dass du aufhörst zu naschen!
  • Botschaft braucht Kontakt:
    Blickkontakt herstellen, bevor man etwas sagt, überprüfen, ob die Botschaft auch verstanden wurde, u.U. mit einer leichten!!!! Berührung Kontakt herstellen
  • Auf die Reaktion warten:
    warten, stehen bleiben, Zeit für die Reaktion einräumen
  • Positiv formulierte, klare Erwartungen:
    Setz dich bitte hin! Iss bitte mit dem Löffel!
  • Vorlaufzeiten einplanen:
    In 5 Minuten schließt ihr die Arbeit ab!
  • Die persönliche Kompetenz ansprechen:
    Bring das bitte in Ordnung!
  • Realistische Konsequenzen ankündigen

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4. Dezember 2010 | Erscheinungsformen der Verhaltensauffälligkeit | Unterricht